Die Wettkämpfe dienen der nationalen Elite als Leistungsvergleich im Sommer. Vor allem da ich diesen Frühling / Sommer keine Rennen absolviert habe, war diese Standortbestimmung wichtig für mich. Der Auftakt mit dem Sprint Prolog Rollski skating über 3.3 km am Freitag ist mir fast gelungen. Obschon ich gestürzt bin, konnte ich das Rennen auf Platz 7 mit einem Rückstand von 5 Sekunden beenden. Ausschlaggebend bei diesem Prolog war eine optimale Tempofindung, denn die Runde war etwa zwei Mal so lang wie ein Sprint im Weltcup.

Am Samstag sind wir im Massenstart zu einem 7.1 km langen Rollski klassisch Rennen gestartet. Zuerst haben wir zwei Runden auf der Rollskibahn in Realp absolviert, bevor wir Richtung Oberstafel in den steilen und selektiven Aufstieg gelaufen sind. Das Rennen ist mir nicht wirklich wie gewünscht gelungen. Nach der schnellen angeführten Stosseinheit im Flachen und ohne die richtige Tempofindung im Aufstieg musste ich mich mit Rang 18 mit einem Rückstand von 1:56.7 zufrieden geben.

Für Ablenkung und Abwechslung sorgte der Kidsevent am Nachmittag. Mit langlauf begeisterten Kinder und Jugendlichen haben einige von uns am Nachmittag Fussball gespielt, den Skigang mit Nordicwalking Stöcken geübt oder einfach in der Turnhalle für Bewegung und Spass gesorgt.

Der 6.5 km lange Berglauf von Göschenen bis zur Göschneralp am Sonntag hat den Abschluss dieser dreiteiligen Rennserie gebildet. Die Prolograngliste vom Freitag schaffte die Basis für die Bonifikationszeit für den Handicapstrart im Berglauf. Richtig in die Knochen ging hier der Schlussaufstieg. Der Parcour war so angelegt, dass wir am Schluss den Naturstaudamm bei der Göschneralp gerade hoch laufen oder eben hoch kriechen mussten. Mit Platz 8 und einem Rückstand von 3:05.9 auf den ersten, Pralong Candide bin ich zufrieden.

 

gliesta da rangaziun Nordic Weekend 2013